Domsheide und wir beten

[veröffentlicht als Leserbrief, Weser-Kurier, 15.9.2018]

Die Domsheide wird umgestaltet?

Super!

Das ist mit Sicherheit eine fantastische Gelegenheit für Vieles: Unfallschutz, Lärmschutz, Umweltschutz und wir, als der Bestandsschutz beten und bitten um das Nichtvergessen werden!
Es soll mehr Außengastro und Kleinkunst installiert werden. Das belebt! Wohl wahr!
Wir hoffen belebt und inständig, dass Bestehendes dabei mit einbezogen wird.

Es wäre also doppelt schlau, dass, wenn man schon vor Investitionswillen nur so strotzt, auf anderer Seite damit nichts kaputt gemacht wird. Etwas, das funktioniert und mit wenigen Mitteln sein Potential noch schillernder entfalten könnte – zum Wohle vieler! Besonders der Bremer Bürger! 😉
Die Domsheide wirkt bekanntlich wie eine Art Schranke zum Schnoor. Es wird von vielen Bremern und Besuchern nicht wahrgenommen, dass es „dahinter“ noch weitergeht. Doch da macht sich ein ganz besonderes Dorf auf!

Mit außergewöhnlichem Handwerk, mit abwechslungsreich Kulinarischem, mit Kultur und mit lebenden Künstlern. Ein Stadtteil, den man täglich aufsuchen könnte, nicht nur einmal im Jahr mit der Verwandtschaft im Schlepptau! Nicht nur zum durchgedrängelten „Hast“- Gucken, auch zum Verweilen! Um Dinge zu sehen und zu erwerben, die es sonst nirgendwo gibt!
Wir wissen, dass es eine Flut Interessierte gibt, die uns suchen und manche auch finden. Aber es gibt auch Unzählige, die mit der Karte in der Hand umherirren und nicht sehen können, wo der Schnoor anfängt und wo er überall längs führt!

Das ist doch die Gelegenheit für die Stadtplanung, hier manch planlosem Bremer liebevoll und konstruktiv auf die Sprünge zu helfen!

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